The Living Bistro

Kross gebratener Müritz Zander Beurre Blanc / Erbsengemüse / Stampfkartoffeln

Wie die Zeit vergeht, verrückt, da bin doch reichlich in Verzug mit einem kurzen Bericht aus Räumlichkeiten, in denen anno dazumal gediegene Hochküche gereicht wurde, das „Clichy“ war eine Institution. Aber irgendwann gab Herr Reimann seinen Speisetempel auf und es folgten verschiedenste Lokalitäten, zuletzt machte Duke Burger einen unrühmlichen Abgang.

Jetzt also das lebende/lebendige Bistro, schon das Betreten des ehemals etwas plüschigen Lokals erfreut das Auge, die Einrichtung ist schick, urban, einladend und ich werde umgehend zu unserem reservierten Tisch gebracht, wo mein Freund Klaus schon eingetroffen ist. Es gibt die Karte, einen kleinen Brotkorb mit Dip und für mich erstmal ein Bierchen (Carlsberg vom Fass) als Aperitif.

Also ran ans Studium der verhältnismäßig übersichtlichen Karte, die eine im besten Sinne internationale Auswahl bietet. Ein eher seltenes Angebot ist eine kleine Dose Jahrgangssardinen, die ich ja immer mal wieder gerne verputze und fischig bleibt es auch beim Hauptgang, Müritz Zander hört sich prima an, Klaus entscheidet sich für Cordon Bleu, spannend, findet man ja nicht mehr so häufig auf der Karte. Ein schöner Weisswein war mir schon beim Vorabstudium der Karte auf der Webseite aufgefallen, ein Cuvee von Gerard Bertrand „La Grande Bleu“, ein süffiger Begleiter, preiswürdig kalkuliert.

Zunächst also erst einmal die Sardinen, einzig das Brot hätte ich lieber als Graubrot gehabt, die Sardinen sind ein Gedicht, zudem wird ein kleiner Blattsalat mit sehr leckerem Dressing dazu gereicht.

Unsere Hauptgänge sind so lecker wie erhofft, da gibt es nichts zu meckern:

Und zum guten Schluss passt auch noch ein Nachtisch, sehr lecker!

Fazit: Das Ambiente auf die Höhe der Zeit gebracht und das Speiseangebot „gemischt international“ ausgerichtet, da kann man mit einer gemischten Gästerunde unbesorgt aufschlagen, da sollte wirklich für jeden was dabei sein.

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