{"id":616,"date":"2025-12-23T21:13:42","date_gmt":"2025-12-23T20:13:42","guid":{"rendered":"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/?p=616"},"modified":"2025-12-23T21:16:11","modified_gmt":"2025-12-23T20:16:11","slug":"hdmona","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/?p=616","title":{"rendered":"Hdmona"},"content":{"rendered":"\n<p>Einen Ausflug in die afrikanische K\u00fcche hatten wir ja lange nicht, ich wei\u00df nicht einmal, ob das kleine Lokal in der Altstadt noch existiert. Aber es gibt einen Neuzugang! Auf der Podbi, in den R\u00e4umen des ehemaligen &#8222;Krauses Schweinhaus&#8220;, gibt es nun Speisen aus Eritrea. Der vom Lokal verfasste kulinarische Ausblick in der HAZ liest sich durchaus appetitanregend , und so treffe ich mich letzten Mittwoch gegen 18 Uhr mit meinem Freund Klaus im Hdmona zwecks Erkundung der eritreischen K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden freundlich begr\u00fcsst und zum Tisch gebracht, Reservierung war f\u00fcr diese fr\u00fche Stunde \u00fcberfl\u00fcssig. Erster Eindruck vom Lokal: karg und ungem\u00fctlich, Assoziationen zu Kantinen, spartanisches Mobiliar und die Tischdecken sind mit transparenter Kunststoff-Folie bedeckt. Das mag praktisch sein, insbesondere, da in  Eritrea \u00fcberwiegend mit den Fingern gegessen wird, aber alles in allem ist die Inneneinrichtung leider in keiner Weise darauf angelegt, die G\u00e4ste zur wiederholten Einkehr zu animieren. Auch der pr\u00e4sente Fernseher verst\u00e4rkt eher den Eindruck einer funktionellen Vereinskneipe. <\/p>\n\n\n\n<p>Also auf zu Essen und Trinken. Die Weinauswahl ist \u00fcbersichtlich und erfreulich preiswert, zumindest solange man Glasweise trinkt. Denn der ausgewiesene Preis f\u00fcr ein ganze Flasche ist drastisch teurer, v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Macht aber nix, ich habe heute Lust auf Rotwein (Klaus bevorzugt Weisswein) und so versuche ich den Nero Diavolo, der sich als durchaus trinkbar erweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Essen folgen wir der Empfehlung des Hauses und nehmen eine Kombinationsplatte, HDMONA Special, welche einen Querschnitt verschiedener Gerichte (Schakla, Hamla, Alisha, TimTumo wei\u00df, Salat) bereith\u00e4lt, nat\u00fcrlich serviert mit Injera, dem kombiniertem Brot und &#8222;Besteck&#8220;:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-618\" srcset=\"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-768x1024.jpg 768w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-225x300.jpg 225w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-1568x2091.jpg 1568w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9470-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Kellner zeigt uns, wie es mit dem Injera funktioniert, gar nicht mal so einfach, gut, dass es auch noch klassisches Besteck gibt&#8230;<br>Damit kommen wir zum Geschmack des Essens und zum Highlight des Besuches im Hdmona. Denn das macht alles richtig Freude, ob nun das Rindfleisch oder die butterzarte H\u00e4hnchenkeule, die Dipps, der Spinat, das Ei, alles ist wunderbar aromatisch abgeschmeckt und schmeckt in Kombination mit dem Injera sehr lecker. Das Injera erinnert mit seiner soften Textur allerdings eher an Pfannkuchen als an Brot oder Fladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss g\u00f6nnen wir uns noch die eritreische Kaffeetafel. Dazu muss man allerdings sagen, dass wer lesen kann, klar im Vorteil ist! Ich hatte das nur auf der R\u00fcckseite der Speisekarte gesehen, allerdings steht dort kein Preis dran. Unter Desserts erf\u00e4hrt man dann n\u00e4mlich die ersch\u00fctternde Realit\u00e4t, bescheidene 30\u20ac werden f\u00fcr den frisch ger\u00f6steten und gebr\u00fchten Kaffee f\u00e4llig, puh, das ist schon ganz sch\u00f6n happig, wenngleich der Kaffee exzellent gemundet hat. So sieht das Ensemble aus:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-620\" srcset=\"http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-768x1024.jpg 768w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-225x300.jpg 225w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-1568x2091.jpg 1568w, http:\/\/gastroblog.myhannover.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_9472-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tja, damit ist unsere Reise nach Eritrea zu Ende. Zumindest vorerst, das Essen w\u00e4re einer Wiederholung ja absolut w\u00fcrdig&#8230; aber ansonsten, schwierig. Die ungem\u00fctliche Einrichtung, die Glotze, die Servicekraft st\u00e4ndig am Handy daddeln und telefonieren, da ist noch jede Menge Potential f\u00fcr einen ansprechenderen Restaurantbesuch, schauen wir mal.<\/p>\n\n\n\n<p>\/<a href=\"https:\/\/www.hdmona-hannover.de\/\">https:\/\/www.hdmona-hannover.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Ausflug in die afrikanische K\u00fcche hatten wir ja lange nicht, ich wei\u00df nicht einmal, ob das kleine Lokal in der Altstadt noch existiert. Aber es gibt einen Neuzugang! Auf der Podbi, in den R\u00e4umen des ehemaligen &#8222;Krauses Schweinhaus&#8220;, gibt es nun Speisen aus Eritrea. 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